Interview mit Patrick Lange zum SPEEDMAN
28.06.2011
Der 3. des SPEEDMAN München, Patrick Lange (TUS Griesheim) zum Rennen am vergangenen Samstag.
fwS: Patrick, hast du dich im Training speziell auf den SPEEDMAN vorbereitet?
PL: Ich entschied mich relativ spontan für einen Start im Olympiastadion, da war die Zeit für eine spezielle Vorbereitung knapp. Da wir in Griesheim aber ohnehin immer ordentlich am Tempo feilen, war keine sonderliche Tempoverschärfung für die kurzen Strecken des Speedmans im Trainings mehr von nöten. :-)
fwS: Was würdest du für einen Start im nächsten Jahr in der Vorbereitung anders machen?
PL: Was sehr wichtig bei solch technisch anspruchsvollen Strecken wie dem Speedman ist, ist das man immer das Rad unter Kontrolle hat und auch ohne Klickpedale, sondern nur mit Bärentatzen und Laufschuhen harte Antritte fahren kann. Darauf würde ich Training besonderen Wert legen.
fwS: Wie fühlt sich der SPEEDMAN mit drei Läufen an, ist man im Finale bereits richtig kaputt oder hat man sich die Kräfte ökonomisch eingeteilt?
PL: Das hängt sehr von den individuellen Stärken des einzelnen Athleten ab. Ich habe es im Viertelfinale relativ ruhig angehen lassen können. Im Halbfinale musste ich schon mal kurz zeigen, dass mit mir zu rechnen ist, weil ich das schwerere Halbfinale erwischt hatte. Im Finale zählt es dann aber, da ist dem gut geholfen der sich seine Kraft den ganzen Tag über gut eingeteilt hat.
fwS: Ist der Rennmodus für dich aus Athletensicht spannend und macht SPEEDMAN racing Spaß?
PL: Ja, auf jeden Fall! Es ist ein echter Kampf - Mann gegen Mann- ! Leider war mein Finalrennen nicht ganz perfekt, denn am Ende war ich zwar bester Deutscher, jedoch nicht ganz oben auf dem Podest.
fwS: Wie lange wirst du zur Regeneration benötigen?
fwS: Hoffentlich nicht zu lange! Denn die nächsten Rennen stehen vor der Tür und die Form scheint nicht zu schlecht zu sein. ;-)

